Arabica-Kaffee
Es wird berichtet, dass eine Schar äthiopischer Mönche, die sich von Landwirtschaft und Viehzucht ernährten, beobachtete, wie ihre Ziegen, sobald sie bestimmte Blätter und Samen von einem immergrünen Strauch fraßen, von Unruhe und Schlaflosigkeit befallen wurden. So kam es nach der Legende, dass die Mönche diese Pflanze als Nahrungsmittel und Getränk benutzten, um ihre Vigilien zu verlängern. Vermutlich ist der Gebrauch der Pflanze als Genussmittel aber älter als das äthiopische Christentum. Zunächst wurde ein Tee aus den Blättern der Pflanze zubereitet, wie er in Teilen Äthiopiens noch heute beliebt ist.
Das Rösten und Zermahlen der Bohnen als Getränkegrundlage wurde erst viel später entdeckt. Ungeröstete Kaffeebohnen sind für den Menschen gesundheitsschädlich, weshalb sie anfänglich überhaupt nicht verwendet wurden.
Die Gewohnheit des früher „Arabischer Kaffee“ genannten anregenden Getränks verbreitete sich bei den Ägyptern und später bei den Türken.
Nach der indonesischen Insel Java wird Arabica-Kaffee auch „Java-Bohne“ genannt.
Quelle der Basisinformationen: Freie Enzyklopädie wikipedia
