Der morgendliche Kaffeebecher wird zum Kultobjekt

In deutschen Büros hat die alt bewährte Kaffeetasse ausgedient. Längst haben eine Vielzahl der Mitarbeiter einen individuellen Kaffeebecher, welcher viel über den Besitzer aussagt und auch einen gewissen Zeitgeist widerspiegelt. Kosten spielen hierbei kaum eine Rolle.  In Großraumbüros gibt es bei den Angestellten nicht mehr viel Spielraum in Sachen Individualität, zumal inzwischen auch die Kleidung gewissen Vorschriften unterliegt. Vielleicht liegt darin die Ursache dafür, dass der Kaffeebecher in den Büros immer mehr zum Kultobjekt wird.  Die ersten Vorreiter waren Kaffeebecher mit lockeren Sprüchen zum Thema Arbeit und Büro wie z.B. „Ich bin hier bei der Arbeit nicht auf der Flucht“. Damit kann man aber heutzutage nicht mehr viel Aufsehen erregen. Inzwischen sind Sprüche nicht mehr gefragt, der Kaffeebecher selbst sowie seine verbunden Eigenschaften sind Programm. So gibt es inzwischen Kaffeebecher mit so kuriosen Bezeichnungen wie „Schlagring Kaffeebecher“, „CO² Kaffeebecher“, „selbst umrührender Kaffeebecher“ oder sogar „doppelwandiger Hohlkammer Kaffeebecher“. Ob gewollt oder nicht, diese Becher sagen einiges über den Charakter des Besitzers aus.
Der „Schlagring Kaffeebecher“ wird zumeist von resoluten Menschen bevorzugt, welche es nicht mögen ihren Becher mit anderen Kollegen zu teilen. Der Henkel des Bechers in Optik eines Schlagringes symbolisiert dem Kollegen also: Finger weg!.
Der CO² Kaffeebecher wird eher von ökologisch orientierten Menschen bevorzugt, welche ihre Mitarbeiter für das Thema Umwelt sensibilisieren wollen. Auf diesem Öko-Becher ist ein temperatursensitives Motiv angebracht, welches eine Weltkarte aufzeigt die wiederum beim Einfüllen eines Heißgetränks farblich die Klimasünder dieser Welt aufzeigt.
Der bequeme Büroangestellte bevorzugt den „Selbst umrührenden Kaffeebecher“. Dieser hat am Boden einen elektrisch betriebenen Mixer, den der Besitzer per Knopfdruck in Gang setzen kann. Zum Umrühren von Zucker oder Milch ist also kein Löffel mehr erforderlich.
Der Moderne und Modebewusste bevorzugt den „Hohlkammer Kaffeebecher“, dessen doppelwandige Konstruktion die Hände vor Überhitzung schützt. Dieser Becher kommt dadurch ohne Henkel aus und hebt sich in Design und Eleganz schon sehr deutlich von denen der anderen Kaffee und Tee Genießer ab.
Einer der größten Onlineshops für Trendartikel, die Firma MEGA-merchandise (mega-m.de) bestätigt diesen Boom bei Kaffeebechern. Dazu der Geschäftsführer Denis Zabusch: „Früher waren diese Artikel eher ein Randthema, in dieser Saison jedoch sind Kaffeebecher einer der Hauptumsatzbringer“. Kosten scheut der spätere Benutzer hierbei nicht. Für einen echten Trendbecher muss man immerhin zwischen 10 und 20 Euro berappen.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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