Sollten Vermieter nicht das Recht auf ein Psychologisches Gutachten der Mieter haben?

Frage von : Sollten Vermieter nicht das Recht auf ein Psychologisches Gutachten der Mieter haben?
Ich frage nur weil wieder aktuell, durch bekannte.
Als ich selber eingezogen war, hatte ich am Ende des Umzugs meine Haustür zum Treppenhaus aufgelassen. Als ich bemerkte, dass es in der Küche wohl länger dauern würde, bin ich kurz in den Flur, schloss die Tür und ging wieder in die Küche. Das Ein- und Umräumen dauerte ca. eine halbe Stunde.
Zwischendurch bin ich nur zufällig, weil die Kaffeemaschine noch (provisorisch) im Wohnzimmer stand, dort hin gegangen.
Dort stand plötzlich ein Mann, für mich noch fremd, und wühlte im meinem Bücherregal. Er schaute mich noch nicht mal an, sondern blickte auf die Woneinrichtung und sagte dazu „schön haben sie sich das hier eingerichtet, darf ich mich vorstellen, ihr neuer Nachbar“.
Habe mich auch vorgestellt, aber ihn sofort freundlich raus gebeten.
Danach kam ein zweiter, der sich höflicherweise mit der Klingel bemerkbar machte, und wollte Geld für die Treppenreinigung (10€ pro Woche).
Ich sagte vielen Dank, mache ich selber.

Fünf Jahre später…

Inzwischen wurde drei mal bei mir eingebrochen, zwei Fahrräderaus dem Keller gestohlen und habe von der Verwaltung eine Beschwerde durch einen Mieter erhalten, weil das Treppenhaus ungepflegt sei (nach dem Monatsplan muss ich nur EG und Kellerbereich putzen aber man kann es ja mal probieren.)

Seit einem halben Jahr habe ich einen neuen Nachbarn genau über mir, der mir heute erzählt hat dass er sich eine neue Wohnung sucht, weil er von denen über mir unerträglich terrorisiert wird.
Strafanzeige wegen Ruhestörung, ständige Beschwerden wegen Parken des Autos, Keller ect.

Jetzt sind wir zusammen zum Vermieter gegangen und der meinte, dass ein Widerspruch und noch mehr Aussagen ein Psychologisches Gutachten ermöglichen würden.

Gibt´s hier einen Jurastudent? Anwalt ist immer gleich so teuer.
Ach so ist vor allem Interessant, weil wir inzwischen wissen, dass die ziehmlich viel Dreck am ……
@ Violett, der Widerspruch bezieht sich auf die Meldugen bei der Hausverwaltung gegen uns, bzw. mir oder umgekehrt.

Beste Antwort:

Answer by D.R. Eisendraht
Ganz sicher nicht aber jeder Mieter müsste das Anrecht auf einen Grundbuchauszug haben mit allen Eintragungen und Belastungen.

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Kommentare
  • verspieltes Violett sagt:

    Also das mit dem Widerspruch des mußt mir noch genau erklären..und noch mehr auch.. was ist denn da alles vorgefallen..??

    ein psychologisches Gutachten kostet aber auch .. und net wenig.. ich glaub so was muß ein Psychologe machen… wer soll denn da hin? Du vielleicht?
    Na ja weißt irgend jemand muß doch zum Psychiater damit der dann ein Gutachten machen soll …aber von wem?
    Und wer karrt den da hin.. meinst wird der da freiwillig hi gehen.. oder muß das jemand anordnen.. wenn ja .. wer ordnet das denn dann an.. also ich blick da nicht ganz durch bei der ganzen Sache ..sorry!!
    Und der Anwalt oder der Psychiater oder der Richter werden sagen .. also mir ist der Aufwand zu groß… und dann was ist denn dann… ausziehen geht womöglich nicht.. oder doch vielleicht??
    Könnte ganz unkompliziert sein… einfach ausziehen..

  • crazykite sagt:

    versuch den mieter doch wegen stalking anzuzeigen. den rest macht die staatsanwaltschaft

  • tabascoman2 sagt:

    Schlechte Gesellschaft und schlechte Einflüsse soll man meiden.

    Zieh um, das dürfte das einfachste sein.

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