Von der Vulkaninsel Tanna im Südseearchipel Vanuatu kommt ein außergewöhnlicher Arabica-Kaffee in deutsche Tassen. Dezente Säure und komplexe Aromen von Tropenfrüchten und Nüssen – bei dieser Geschmacksbeschreibung eines Tanna Kaffees läuft nicht nur Kaffeekennern das Wasser im Mund zusammen. Seinen Ursprung hat dieser ungewöhnliche Kaffee auf der Vulkaninsel Tanna, die zum Südsee-Inselstaat Vanuatu gehört. Auf einer Fläche von etwa 400 Hektar bauen rund 500 Kleinbauern Kaffee an. Gefördert wird der Anbau dieses Schattenkaffees von einem ehemals staatlichen, nun privatisierten Kaffee-Entwicklungsprogramm, dem „Tanna Coffee Development Programme“. Lesen Sie mehr »
Tiefland Arabica-Kaffee von der Südseeinsel Tanna, Doi Chaang-Kaffee aus dem ehemaligen „Goldenen Dreieck“ in Nordthailand oder Lalitpur-Kaffee, angebaut am Rande des Himalaja – solche unbekannten und in Deutschland noch nicht erhältlichen Kaffeeraritäten bekannt zu machen, das haben sich die beiden „Coffee Hunter“ Jörg Volkmann und Hans Langenbahn zur Aufgabe gemacht. Weltweit suchen sie aber nicht einfach nach bislang unentdeckten Kaffees. Wichtig sind hierbei auch der Anbau durch Erzeugergemeinschaften, die besonderes Augenmerk auf Qualität, sozioökonomischer Entwicklung und Umwelterhaltung legen. Das Projekt Coffee Hunting wurde ins Leben gerufen, um unbekannte und nachhaltig erzeugte Spitzenkaffees bei Spezialitätenröstern und Kaffeegenießern in Deutschland bekannt machen und gleichzeitig den Produzenten einen Marktzugang zu verschaffen. Lesen Sie mehr »
Kaffee-Sträucher (bzw. –Bäume) benötigen ein ausgeglichenes Klima ohne Temperaturextreme, ohne zu viel Sonnenschein und Hitze. Die Durchschnittstemperaturen sollen zwischen 18 und 25 °C liegen, die Temperatur soll 30 °C nicht überschreiten und darf 13 °C nicht häufig unterschreiten, die Pflanzen vertragen keine Temperatur unter 0 °C. Der Wasserbedarf beträgt 250 bis 300 mm je Jahr, weshalb die jährliche Niederschlagsmenge 1500 bis 2000 mm betragen muss, bei unter 1000 mm/a wird bewässert, bei unter 800 mm/a wird Kaffee nicht angebaut. Robusta-Kaffee benötigt höhere Niederschlagsmengen als Arabica-Kaffee. Viel Wind und Sonnenschein schaden, wogegen Hecken und Schattenbäume angepflanzt werden. Der Boden muss tiefgründig, locker und durchlässig (gut „durchlüftet“), oben humos sowie neutral bis leicht sauer sein. Lesen Sie mehr »
Robusta-Kaffee wächst als Strauch oder als bis zu acht Meter hoher Baum. In Kultur werden die Pflanzen zwecks besserer Handhabbarkeit deutlich kleiner gehalten. Die Blätter sind länglich-elliptisch. Sie sind bis zu 40 Zentimeter lang und weisen eine deutliche Spitze und ab und zu einen leicht gewellten Rand auf. Die Nebenblätter sind dreieckig und zugespitzt bei einer Länge von 6 bis 18 Millimetern. Die Blüten sind fünf- bis sechs-, selten sieben-zählig und stehen in achselständigen Haufen zu acht bis dreißigst. Die Früchte sind breit, eiförmig-elliptisch. Lesen Sie mehr »
Es wird berichtet, dass eine Schar äthiopischer Mönche, die sich von Landwirtschaft und Viehzucht ernährten, beobachtete, wie ihre Ziegen, sobald sie bestimmte Blätter und Samen von einem immergrünen Strauch fraßen, von Unruhe und Schlaflosigkeit befallen wurden. So kam es nach der Legende, dass die Mönche diese Pflanze als Nahrungsmittel und Getränk benutzten, um ihre Vigilien zu verlängern. Vermutlich ist der Gebrauch der Pflanze als Genussmittel aber älter als das äthiopische Christentum. Zunächst wurde ein Tee aus den Blättern der Pflanze zubereitet, wie er in Teilen Äthiopiens noch heute beliebt ist. Lesen Sie mehr »
* Arabica-Kaffee hat einen Weltmarktanteil von ungefähr 60 % des produzierten Kaffees. Diese Bohnensorte, die nur die Hälfte des Koffeins im Vergleich zur Robusta-Bohne enthält, ist vor allem wegen ihres Aromas beliebt und berühmt geworden.
* Robusta hat ca. 36 % Anteil an der Weltproduktion. Optisch unterscheidet sich diese Bohnensorte durch einen geraden Einschnitt in der Bohne von der Arabica mit gewelltem Einschnitt. Von den Farmern wird diese Sorte vor allem wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer kürzeren Reifungszeit (gegenüber der Arabica) geschätzt. Lesen Sie mehr »

